29.9.2019 | Ab 19:00 Uhr (Konzert + Film) | Closing Night

 

 
Klarer Fall: Rein, dem Alten die Birne mit nem Hammer zertrümmern und wieder raus. Als Matvey seinem Schwiegervater in spe gegenübersitzt, merkt er jedoch schnell, dass der Ex-Bulle den Braten gerochen hat… und irgendwie kann er es der netten Mutter auch nicht antun, das Gehirn des Mistkerls auf dem schönen Boden zu verteilen. Eine kleine Bewegung lässt die Sache eskalieren und die beiden zerlegen sich gegenseitig. Da bleiben kein Stein und Knochen auf dem anderen… bis es an der Türe klingelt.
 
Oft bewirft man Kirill Sokolovs Film mit Begriffen wie „tarantinoesque“ und beweist damit, dass man nichts verstanden hat. Sokolovs Film ist eine wildgewordene Anarchostudie über eine Gesellschaft im Umbruch, ein zwei Minuten Punksong mit „Cannibal Corpse“-Text, ein Schlag in die Fresse für alle, die schönes Kino lieben, quietschbunter russischer Humor gepaart mit blutigen Prügelchoreografien, die auch geübten Gore-Fans den Magen umdrehen werden… Bitte genau hinsehen und lernen, Herr Tarantino.
 
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Regie

Kirill SokolovDer 1989 geborene Filmemacher Kirill Sokolov ist ein vielversprechendes Nachwuchstalent. 2015 schloss er sein Filmstudium in Moskau ab. In den darauffolgenden Jahren schrieb er mehrere Drehbücher und produzierte außerdem Musikvideos und Werbefilme. Mit seinem Debütfilm WHY DON’T YOU JUST DIE! gelang ihm eine Überraschung. Kritiker wie auch Fans waren sich schnell einig: Von dieser frischen Blutbadlust möchte man mehr sehen. Sokolovs Einflüsse reichen von Park Chan-Wook über Leone bis zu Tarantino.


Credits

Originaltitel: Papa, sdokhni
Russland 2018 | 95 Minuten | FSK 18 (ungeprüft)

Regie: Kirill Sokolov
Rechteinhaber | Verleih: Alamode Filmdistribution / Pierrot Le Fou
Sprache: Originalfassung mit englischen Untertiteln
Cast: Aleksandr Kuznetsov, Vitaliy Khaev, Evgeniya Kregzhde u.a.
Filmfestivals: Fantasia Film Festival, Neuchâtel International Fantasic Film Festival, Sydney Film Festival, Tallin Black Nights Film Festival, Cinepocalypse, What the Fest, Grossman International Film Festival