Donnerstag, 31. Januar 2019 | 21:00 Uhr | Kinos im Andreasstadel

 
Plötzlich ist sie wieder da, obwohl sie sieben Jahre verschwunden war. Wie aus der Realität entrückt brach damals jeglicher Kontakt beim Jungfernflug der Event Horizon mit dem Raumschiff ab. Nun treibt es verloren im Orbit des Neptun. Nur ein schwaches Signal berichtet von seiner Existenz. Als eine Rettungcrew eintrifft, um nach Überlebenden zu suchen, finden Sie sich selbst am Abgrund. Auf diesem Schiff ist nichts Lebendiges mehr. Hier existieren nur Schmerz, Hass und Terror… dies ist die Hölle!

Die Referenzen dieses Sciencie-Fiction-Horrorwahnsinns sind deutlich und beabsichtigt. Paul Anderson zitiert sich von ALIEN zu SOLARIS, von HELLRAISER zu THE THING und wieder zurück. Das klingt reichlich abgedroschen, doch Anderson ist ein eigenständiger Film gelungen, der nicht nur aufgrund seiner Unerbittlichkeit beim Genrepublikum punkten kann, sondern auch intellektuelle Lesarten zulässt. Doch in allererster Linie ist EVENT HORIZON ein blutiges, biestiges und verdammt grusliges Monster!

Event Horizon

USA 1997, 96 Minuten, OmU Fassung // R: Paul Anderson // Mit: Laurence Fishburne, Sam Neill, Kathleen Quinlan
Festivalteilnahmen: Brussels International Fantastic Film Festival, Other Worlds Austin Sci-Fi Film Festival (2017)
Verleih: Paramount Pictures

Regie:

Nach seinem Erstling SHOPPING und danach MORTAL COMBAT wagte sich Paul Anderson an einen Stoff, der nur allzu leicht floppen konnte: Eine Science-Fiction-Geschichte, die nach allem klang, was man kannte. Ergänzt wurde dies mit verheerenden Kritiken… Die Fans indes liebten EVENT HORIZON. Andersons Arbeit von 1997 legte den Grundstein für weitere Genrefilme, wie RESIDENT EVIL oder ALIEN VS PREDATOR. Die Kompromisslosigkeit seines Sci-Fi-Schockers erreichte er allerdings mit keinem seiner weiteren Filme.

Trailer:

 
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Bildnachweise: © 2018, Paramount Pictures