Donnerstag, 25. April 2019 | 21:00 Uhr | Kinos im Andreasstadel

 
Als eine Rettungskapsel auf dem Gefängnisplaneten Fiorina notlandet sind bereits alle Insassen tot, mit Ausnahme von Ellen Ripley. Die Ankunft der Frau stößt unter den Gefangenen auf wenig Gegenliebe. Denn die Häftlinge sind brutale Schwerverbrecher und Ripley droht das asketische Gleichgewicht in der Kommune zu stören. Was niemand ahnt: Ripley hatte nicht als einzige überlebt. Mit ihr brachte ein Alien seine tödliche Brut in die Strafkolonie Fury 161, wo es zum unerbittlichen Jäger reift!

Logik ist out, meint die New York Times, als ALIEN 3 startet. Fortan gehe es im Kino der Computergeneration nur noch um Sensation. Die Kompetenz eines David Fincher wurde zudem in Frage gestellt. Dabei werden die widrigen Umstände seiner Entstehung negiert. Trotzdem sich Fincher an einen Film machte, der eigentlich nie eine Chance hatte, war der Amerikaner auf vielen Ebenen erfolgreich. ALIEN 3 ist ein künstlerisch anspruchsvolles, atmosphärisches und konsequentes Sequel, das eine Neusichtung zur Pflicht macht.

Alien3

USA 1992, 145 Minuten, OmU Fassung // R: David Fincher // Mit: Sigourney Weaver, Charles S. Dutton, Charles Dance
Verleih: Park Circus

Regie:

Als Musikregisseur zu Videos von Madonna, Aerosmith, Sting oder Billy Idol nahm der hochdekorierte Jungfilmer das Angebot an, eine seit einer halben Dekade an der Arroganz der Produzenten krankenden Alien-Fortsetzung als Debütarbeit in Angriff zu nehmen. Erst im Re-Cut wurde die Vision klarer. Trotz verheerender Urteile seiner Person gegenüber emanzipierte sich der kritische Regisseur durch Meisterwerke wie SIEBEN oder FIGHT CLUB. Der Fall Fincher zeigt die rücksichtslose Gier Hollywoods.

Trailer:

 
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Bildnachweise: © 2019, Park Circus