2020 ist ein wirklich seltsames Jahr. Wir alle wissen warum und sind natürlich genervt. Nicht weil uns irgendwelche fiesen und ganz schlimmen Politiker mit ach so bösen Regeln kommen. Sondern weil die Regeln in Anbetracht der Umstände tatsächlich Sinn machen. Schuld daran ist ein Arschloch von einem Virus, das sich einen Teufel darum schert, ob ihr dran glaub oder nicht. Fakt ist: Leute sterben wegen dem Mist. Wenn das nicht Grund genug ist, dass man wenigstens versucht, seinen Teil dazu beizutragen, das Corona das Klo runtergespült wird, dann wissen wir auch nicht. Dennoch will man dem Kronen-Partikel ein Schnippchen schlagen und dafür sorgen, dass man trotz Beschränkung eine gute Zeit für Fans des extremen Kinos bieten kann. Darum haben wir uns entschieden, ausnahmsweise und nur 2020 ein hybrides Film Festival zu organisieren: Halb on-site, halb online. HARD:LINE goes HARD:ON:LINE.

Was heißt das jetzt?

Ihr werdet bald an dieser Stelle zu unserer Online-Plattform gelenkt. Zusammen mit Festival Scope und Shift 72 kann man sich dann hier Filme ausleihen und zuhause gucken. Natürlich sind nicht endlos viele Karten verfügbar. Vielmehr füllen wir den Kinosaal virtuell auf. 100 Tickets pro Film werden feilgeboten. Jedes Ticket kostet 8€ „Eintritt“. Teuer? Mit Nichten! Der Preis dient gerade dazu, die Kosten zu decken. Als gemeinnütziger Verein dürfen wir keinen Gewinn erwirtschaften. Geprüft und kontrolliert von den Förderstellen und dem Finanzamt. Viele Augen, die euch sagen, dass „Fairness“ bei uns großgeschrieben wird. Wir wollen den Filmen und Filmemachern eine Plattform und gleichzeitig euch Fans eine geile Zeit bieten. Punkt.

Hardline at home. Was sollte man wissen?

How to HARD:ON:LINEDie Auflagen für einen Stream derart neuer Filme, sind vollkommen zurecht sehr hoch. Darum erklären wir kurz das Prozedere: Jeder Film steht euch am auf das Kino-Screening folgenden Tag für 24 Stunden zum Streamen zur Verfügung. Unser Eröffnungsfilm UNEARTH beispielsweise läuft am Mittwoch im Ostentor Kino. Also ist er Donnerstag ab 0:00 online zum Abruf bereit. Ab dem Moment, in dem ihr auf Start gedrückt habt, könnt ihr den Film innerhalb von 12 Stunden zu Ende gucken. Freigeschaltet sind zwei Devices pro Nutzer, so dass der Stream auch über Chromecast beispielsweise auf euer Anzeigegerät gelegt werden kann. Das Teilen unter Freunden ist damit ausgeschlossen. Dazu sind die Filme des Festivals nur und ausschließlich in Deutschland zu sehen. Proxyserver werden blockiert. Zusätzlich werden die Filme mit einem Wasserzeichen geschützt, das kaum auffällt, jedoch der Piraterie vorbeugt.

Aber formulieren wir es einfach: Filmemachen und Festivals auf die Beine zu stellen ist eine Höllen-Arbeit. Seid einfach keine Arschlöcher, die nur illegales Kopieren im Sinn haben, dann seht ihr tolle Filme… und wir alle sind auch in Zukunft noch für euch da.


Online Tickets

Da in diesem Jahr nur Dauerkartenbesitzer Zugang zum Kino haben, werden wir das Kino virtuell auffüllen und 100 Karten pro Film über unsere Online-Plattform an die Frau und den Mann bringen. Bevor am 14.9. die Streaming Plattform online geht, solltet ihr euch zunächst die grundlegenden Informationen durchlesen. Wir haben euch dazu einen Button hier eingebaut, über den ihr bis dahin zur Infoseite und ab 14.9. dann auf die Plattform gelangt. Aber euch intersessiert an dieser Stelle sicher die Preisgestaltung – wobei hier nochmal erwähnt sein soll, dass die Preise nicht zur Bereicherung gedacht sind, sondern zur Kostendeckung verwendet werden. Als gemeinnütziger Verein dürfen wir keine Gewinne erwirtschaften.

Online-Dauerkarte
– limitiert auf 50 Stück
– nur von 14. bis 20.9 verfügbar
– 70 € Gesamtpreis

Einzeltickets
– ab 14.9. sind 50 Stück verfügbar
– ab 21.9. eventuelle Restkarten aus dem Dauerkarten-Kontingent.
– 8 € pro Film