Cut! Mickey Ceatings Carpet

„Hitchcock und Truffaut sind wichtiger als die Filmschule“ (@mickeykeating)

Junge Regisseure müssen sich austoben, probieren – sie müssen scheitern und gewinnen. Doch wieviel Zeit bleibt ihnen für diese notwendigen Erfahrungen, wenn die Geldmühle einmal angefangen hat, sich zu drehen? Was Mickey Keating in seinem Tweet oben locker-flockig in die Welt posaunt ist auch die Quintessenz seines Schaffens: Sehen, lernen und umsetzen. Was hilft die beste Theorie, wenn sie praktisch nicht zu gebrauchen ist?
 
Regisseure mit einem solchen Freiheitsdrang können kaum anders, als sich in allen möglichen Nischen des freiesten aller Genres umzusehen. Denn hier im Spannungsfeld zwischen Horror, Thriller und Science-Fiction sind vor allem Kreativität und Vision gefragt, wenn man begeistern will. Regisseure, die sich hier einen Namen machen wollen, brauchen entweder einen Gönner oder eine starke eigene Stimme. Mickey Keating gehört zweifelfrei zu letzteren.
 
Seine Filme sind in jeder Hinsicht außergewöhnlich! Insofern sie beispielsweise bekannte Muster aufgreifen und sie gekonnt dekonstruieren. Doch auch weil sich jeder Film des Filmemachers von seinem Vorgänger massiv unterscheidet, hat sich der Name Keating zu einem sehr bekannten auf internationalen Festivals gemausert. Was zerfahren klingt, ist tatsächlich wie aus einem Guss, denn die Handschrift des Kanadiers ist stets unverkennbar. Darum steht für uns fest: Mickey Keating ist einer der spannendsten Regisseure auf dem weltweiten Bankett des extremen Kinos.
 
Wir laden euch ein, einen genaueren Blick auf seine Arbeit zu werfen!
 
Mickey Keatings Filme beim 4. HARD:LINE Film Festival

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