Samstag, 28. Januar 2017 | 22:30 Uhr | Kinos im Andreasstadel

 
Eines Tages kam dieser Mann ins Haus. Es war ein Tag, wie so viele: Der Vater unterwegs, Francisca und ihre Mutter alleine auf der Farm im Hinterland. Doch sollte dieser Tag alle darauffolgenden für immer in seinen Schatten stellen. Was an jenem Nachmittag über die junge Familie hereinbricht, ist ein unvorstellbarer Akt der Unmenschlichkeit. Genährt von brachialer Gewalt, entsteigt dem Chaos ein Monster aus Verzweiflung, Melancholie und unstillbarem Durst nach Blut.

The Eyes of my Mother

USA 2016, 77 Minuten, OmU // R: Nicolas Pesce // Mit: Kika Magalhães, Will Brill, Paul Nazak, Flora Diaz, Clara Wong und Diana Agostini u.a.
Festivalteilnahmen: Sundance, Filmfest München, Fantasy Filmfest, Nashville Film Festival, Sitges Film Festival
Verleih: Bildstörung

Regie:

Was haben Snoop Dogg, Tei Shi und ein intensiver schwarz-weiß Horrortrip für anspruchsvolle Kinogänger gemeinsam? Zugegeben relativ wenig, wäre da nicht der Name Nicolas Pesce, der alle verbindet. Als designierter Musikvideo-Macher konnte der heute 26-jährige US-Amerikaner bereits alle Finessen der kinematographischen Ästhetik ausprobieren und verfeinern. Die Brillanz seiner Regie zeigt einmal mehr, dass der Weg über Musikvideos ein guter ist.

Zum Film:

Jeder ist seines Glückes Schmied! Sagt man so. Doch wie verhält es sich wirklich mit dem Schmied? Der Frage nachzuspüren bedeutet womöglich, finstere Täler zu durchschreiten. Philosophisch ausgestattet geht dieser Arthouse-Terrorfilm auf eine Spurensuche, die nicht nur betörend schön anzusehen ist. Vielmehr verabreicht der renommierten Musikvideo-Regisseur Nicolas Pesce seinem Publikum eine Pille, die schwer zu schlucken ist… und den unbedarften Gucker nachhaltig verstören kann.

Trailer:

 
<<< zurück zum Programm


Bildnachweise: © 2017, Bildstörung



Sag uns deine Meinung!

Deine E-Mail Adresse wird selbstverständlich nicht veröffentlicht! Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder