Samstag, 28. März 2015 | 22:30 Uhr | Kinos im Andreasstadel

 
Ericas Leben ist ein Albtraum aus dem es kein Entrinnen gibt! In einer unendlichen Abwärtsspirale aus Rausch und Sex richtet sie ihr und das Leben anderer gnadenlos zu Grunde. Als sie jedoch den stillen Nate kennenlernt, keimt zum ersten Mal ein wenig Hoffnung. Ein zartes Konstrukt, das leicht zu zerbrechen droht und für das es sich zu kämpfen lohnt. Doch nimmt das Schreckliche seinen unausweichlichen Lauf, als die Geister ihrer schlimmsten Träume mit aller Kraft zurück in Ericas Leben drängen.

Red, White and Blue

USA 2010, 100 Minuten // R.: Simon Rumley // Mit: Amanda Fuller, Marc Senter, Jon Michael Davis
Verleih: I-On New Media

Regie:

Mit „The Living and the Dead“ hatte Simon Rumley seinen ersten großen internationalen Erfolg gefeiert und gleichzeitig sein Publikum bis ins Mark erschüttert. Auf Festivals heiß diskutiert war der Filmliebhaber fortan alarmiert, wenn er Rumleys Namen las. Egal, ob man von seiner Arbeit begeistert ist, oder sie ablehnt – Rumleys Filme lassen seine Zuschauer nicht kalt. Selbst seine Gegner wissen, dass seine Filme wichtige Ecksteine im Portfolio der eigenen Erfahrung sind.

Zum Film:

Was als aufreibendes Independent-Drama beginnt, kommt zur Ruhe, als sich die hoffnungslose Liebe zwischen seinen Protagonisten vorsichtig zu entfalten beginnt; nur um dann um so brachialer ins Gegenteil auszuschlagen. Die Allgegenwärtigkeit einer imaginären Trias die sich einem Vexierspiel der namensgebenden Farben hingibt, lädt zu Interpretationen ein. Doch auch Abseits davon, zelebriert Simon Rumley mit seinem Film extremes Kino in bester Manier und erschreckender Konsequenz.

Trailer:

 
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Bildnachweise: © 2015, I-On New Media



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